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Wohngifte

Viele Baustoffe, Möbel und Einrichtungsgegenstände geben Schadstoffe an die Raumluft ab. Wir machen diese Belastungen mit baubiologischer Messtechnik sichtbar und bewertbar.

Im Überblick

Wo Wohngifte im Haus stecken

Tippen oder klicken Sie auf die Markierungen, um mehr zu erfahren.

Wohnraum mit markierten Quellen typischer Wohngifte wie Formaldehyd, Lösemittel und Radon
Holzschutzmittel

In älteren Gebäuden gasen chemische Holzschutzmittel oft über Jahre aus Dachstühlen, Balken und Verkleidungen aus.

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Formaldehyd

Spanplatten, Möbel und Klebstoffe setzen Formaldehyd frei, das Augen und Atemwege reizen kann.

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Elektromagnetische Felder

Hausinstallation, Geräte und Funkanwendungen erzeugen Felder – besonders relevant in Schlaf- und Ruhebereichen.

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Weichmacher

Weichmacher aus Bodenbelägen, Kabeln und Folien treten langsam aus und reichern sich im Hausstaub an.

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Brand- und Flammschutzmittel

Aus Kunststoffen, Polstern und Elektronik können Flammschutzmittel austreten und sich im Hausstaub anreichern.

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Lösemittel

Farben, Lacke und Klebstoffe geben flüchtige organische Verbindungen an die Raumluft ab – besonders nach Renovierungen.

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Schimmel

Sporen und Stoffwechselprodukte von Schimmelpilzen belasten die Raumluft und deuten häufig auf ein verdecktes Feuchteproblem hin.

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Radon

Das radioaktive Edelgas steigt aus dem Boden auf und gelangt über undichte Stellen in Keller und Erdgeschoss.

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Was sind Wohngifte

Als Wohngifte bezeichnet man Schadstoffe, die aus Baustoffen, Möbeln, Textilien oder technischen Anlagen in die Innenraumluft gelangen. Sie sind meist unsichtbar und geruchlos und werden daher oft lange nicht bemerkt.

Da wir uns überwiegend in Innenräumen aufhalten, kann schon eine geringe, aber dauerhafte Belastung das Wohlbefinden beeinträchtigen. Messungen schaffen hier eine sachliche Grundlage.

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Lösemittel

Lösemittel stecken in Farben, Lacken, Klebstoffen und Reinigungsmitteln. Als flüchtige organische Verbindungen gelangen sie in die Raumluft, besonders nach Renovierungen.

Typische Hinweise sind ein anhaltender chemischer Geruch. Eine Raumluftmessung zeigt, ob die Konzentration erhöht ist.

Formaldehyd

Formaldehyd wird unter anderem aus Spanplatten, Möbeln, Klebstoffen und manchen Dämmstoffen freigesetzt. Es reizt Augen und Atemwege und kann das Wohlbefinden beeinträchtigen.

Die Konzentration hängt stark von Temperatur, Luftfeuchte und Lüftung ab und lässt sich gezielt in der Raumluft messen.

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Schimmel und Sporen

Auch Schimmelpilze zählen zu den Innenraumbelastungen. Sporen und ihre Stoffwechselprodukte gelangen in die Raumluft und können Beschwerden auslösen.

Häufig weist ein Schimmelbefall zugleich auf ein verdecktes Feuchteproblem hin, das gesondert untersucht werden sollte.

Weichmacher

Weichmacher machen Kunststoffe elastisch und finden sich in Bodenbelägen, Kabeln, Folien und vielen Alltagsprodukten. Sie können langsam austreten und sich im Hausstaub anreichern.

Weil Weichmacher schwerflüchtig sind, werden sie vor allem über Staub- und Materialproben nachgewiesen.

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Holzschutzmittel

In älteren Gebäuden wurden Holzbauteile häufig mit chemischen Holzschutzmitteln behandelt. Wirkstoffe können über Jahre ausgasen und sich in Staub und Materialien anreichern.

Betroffen sind vor allem Dachstühle, Deckenbalken und Verkleidungen. Materialproben und Analysen zeigen, ob und in welchem Umfang eine Belastung vorliegt.

Brand- und Flammschutzmittel

Flammschutzmittel sollen die Entflammbarkeit von Kunststoffen, Elektronik, Polstern und Dämmstoffen verringern. Einige dieser Stoffe können aus den Materialien austreten und sich im Hausstaub anreichern.

Über eine Analyse des Hausstaubs lässt sich eine mögliche Belastung nachweisen und bewerten.

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Radon

Radon ist ein natürliches, radioaktives Edelgas, das aus dem Boden aufsteigt und über undichte Stellen in Keller und Erdgeschoss gelangen kann. Es ist nicht wahrnehmbar und nur messtechnisch nachweisbar.

Die Belastung ist regional unterschiedlich. Eine Radonmessung zeigt, ob in einem Gebäude Handlungsbedarf besteht.

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Elektromagnetische Felder

Elektrische und magnetische Felder entstehen durch Hausinstallation, Geräte und Funkanwendungen. In der Baubiologie werden diese Felder – insbesondere in Schlaf- und Ruhebereichen – als möglicher Belastungsfaktor betrachtet.

Mit geeigneter Messtechnik lassen sich Feldstärken erfassen und mögliche Quellen eingrenzen.

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Wie wir Wohngifte messen

Je nach Verdacht kombinieren wir verschiedene Verfahren, um Belastungen sichtbar zu machen:

  • Raumluftmessungen für flüchtige Stoffe wie Formaldehyd und Lösemittel.
  • Hausstaub- und Materialproben für schwerflüchtige Stoffe wie Weichmacher und Flammschutzmittel.
  • Feldmessungen für elektrische und magnetische Felder.
  • Spezialmessungen, etwa für Radon oder Schimmelsporen.

Die Ergebnisse ordnen wir nachvollziehbar ein und leiten daraus konkrete Empfehlungen ab.

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