Sanus Habitare

Kappendecke

Historische Deckenbauart aus Stahlträgern und dazwischen gemauerten Ziegelgewölben, verbreitet in Altbauten des 19. und frühen 20. Jahrhunderts.

Aufbau

Die Kappendecke besteht aus parallel verlegten Stahl- oder Eisenträgern, zwischen denen flache Ziegelgewölbe – die sogenannten Kappen – gemauert sind.

Der Hohlraum über den Gewölben wurde früher häufig mit Bauschutt, Schlacke oder Sand verfüllt.

Baubiologische Aspekte

Die historischen Füllstoffe können Schadstoffe wie Schlackenreste oder alte Ausbaumaterialien enthalten. Bei Sanierungen ist daher eine Untersuchung der Verfüllung sinnvoll.

Zudem sind Kappendecken oft schwingungs- und schalltechnisch zu bewerten, wenn Nutzungen geändert oder Böden erneuert werden.

Sanierung

Vor Eingriffen sollte der statische und stoffliche Bestand dokumentiert werden. Eine baubiologische Begleitung hilft, Schadstoffe fachgerecht zu entsorgen und ein gesundes Raumklima zu erhalten.

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